Interview mit Roland Berg und Andreas Fink, Gründer des Dienstleisternetzwerks „Digital Asset Management (DAM) United“, über die Ziele der neuen Organisation und was sich Anwenderunternehmen davon versprechen können

IT-DIRECTOR: Herr Berg, Herr Fink, Sie haben kürzlich mit „DAM United“ ein Dienstleisternetzwerk mitgegründet. Was waren Ihre Beweggründe?
R. Berg:
Nicht nur im Privaten steigt die Bilderflut rasant, auch Unternehmen erstellen, kaufen, nutzen und archivieren immer mehr Bilder und Videos. Digitale Assets werden immer wichtiger, sowohl für die Darstellung als auch für das Wissensmanagement. Entlang der ganzen Wertschöpfungskette entstehen Bilder, bis hin zur Anwendung des Produkts beim Endkunden. Und es gibt immer mehr Kanäle wie Youtube, Instagram, Facebook und Blogs, in denen Unternehmen auch bildlich professionell auftreten müssen. Kurzum: Digital Asset Management ist schon längst keine Spielerei für die Kreativen mehr. Entsprechend steigt die Nachfrage nach DAM-Lösungen und dem entsprechenden Know-how. Vor diesem Hintergrund haben wir das Netzwerk gegründet. Es besteht aus erfahrenen DAM-Spezialisten, womit wir Kunden deutlich besser beraten und bedienen können – und zwar weltweit.

A. Fink: Als Dienstleister besitzt man überdies immer eine Spezialisierung und kennt bestimmte Systeme oder Lösungen besonders gut. Die zahlreichen DAM-Systeme unterscheiden sich aber in Bezug auf Sonderfunktionen, Skalierbarkeit, Performance, Usability und Flexibilität. Wer Bilder beispielsweise vor allem online für Websites, Shops etc. nutzt, hat ganz andere Anforderungen als ein Unternehmen, das auch regelmäßig Broschüren, Kataloge, Flyer usw. druckt. Wer rein zentral mit wenigen Beteiligten arbeitet, benötigt eine andere Lösung als eine dezentrale Organisation. Mit der neuen Organisation können wir nun die gesamte Palette an Lösungen bieten, und dies sozusagen herstellerneutral.

Link zum kompletten Artikel