10 Gründe, warum Sie kein DAM brauchen

Digital Asset Management (DAM) klingt für viele Unternehmen wie die ultimative Lösung aller (Content) Probleme. Doch nicht immer ist der Zeitpunkt reif für ein DAM. Hier sind zehn Gründe, warum Sie besser noch kein DAM-System einführen sollten – oder zumindest Ihre Erwartungen prüfen sollten.

Foto von Joshua Hoehne auf Unsplash
Foto von Joshua Hoehne auf Unsplash

1. Sie erwarten sofortigen ROI

Ein DAM liefert keinen “Quick Win”. Der Return on Investment entsteht erst, wenn Sie Zeit und Ressourcen in Prozesse, Metadaten und Schulungen investieren. Nutzen Sie die Einführung als Chance, Ihre Prozesse und Abläufe zu verbessern – dann zahlt sich das System Schritt für Schritt aus.

2. Sie glauben, dass nie wieder eine Datei verloren geht

Kein System der Welt ersetzt saubere Richtlinien. Wenn Dateien nicht hochgeladen oder falsch gelöscht werden, sind sie weg. Mit DAM werden Suchprozesse schneller – aber Disziplin und klare Prozesse bleiben entscheidend.

3. Sie wollen SEO automatisieren

DAM-Systeme sind keine SEO-Maschinen. Sie können aber Keywords, Alt-Texte und Bildunterschriften zentral in den Metadaten verwalten, um vorgegebene SEO-Richtlinien zu unterstützen und ein einheitliches Wording zu festigen.

4. Sie wollen nie wieder falsche Versionen

Auch mit einem perfekt aufgesetzten DAM kann ein Mitarbeiter die alte Datei vom Laufwerk L verschicken. Nur Schulung, klare Regeln, sowie ein DAM mit einfacher Teilen-Funktion minimieren dieses Risiko. Das System unterstützt Sie, indem es aktuelle Assets leichter zugänglich macht und alte Versionen archiviert. 

5. Sie denken, Metadaten füllen sich von selbst

Ohne sorgfältige Verschlagwortung bleibt die Suche mühsam und fehleranfällig. Ich kann nur suchen, was ich weiss. Planen Sie Richtlinien und Prozesse für die Erfassung, Pflege und Bereinigung von Metadaten und sorgen Sie für Qualitätssicherung. Nur so wird Ihr DAM zur zuverlässigen Quelle.

6. Sie verlassen sich auf Lizenzsicherheit

Ein DAM kann Lizenzinformationen speichern und ablaufende Rechte markieren. Doch die Verantwortung für korrekte Datenpflege bleibt bei Ihnen. Ohne Dokumentation keine Rechtssicherheit. 

7. Ihre Dateiverwaltung ist perfekt

Wenn Ihre Teams bereits über klare Regeln verfügen und Dateien zuverlässig finden, brauchen Sie vielleicht (noch) kein DAM. In diesem Fall gilt: bleiben Sie dran – und nutzen Sie DAM später, um Ihre etablierten Prozesse zu skalieren.

8. Sie wissen nichts über DAM

Wer ohne Vorwissen investiert, riskiert falsche Erwartungen. Informieren Sie sich, testen Sie Demos und sprechen Sie mit unabhängigen Experten wie DAM United, bevor Sie investieren. 

9. Sie glauben, DAM sei nur für Großunternehmen

Früher waren DAM-Systeme teuer und komplex. Heute gibt es flexible Lösungen für jede Unternehmensgröße. Prüfen Sie, welche Funktionen Sie wirklich brauchen – und starten Sie pragmatisch.

10. Sie hassen Veränderung

Ein DAM ist kein „Plug & Play“-Tool. Es verändert Arbeitsweisen und erfordert Offenheit. Wer seine Teams mitnimmt, wird belohnt: effizientere Workflows, schnellere Kampagnen und weniger Chaos.

Fazit: Ehrlichkeit spart Kosten

Ein DAM-System ist kein Allheilmittel. Es ist ein Werkzeug, das nur so gut funktioniert wie die Prozesse, die es unterstützt. Unternehmen, die diese Realität akzeptieren, setzen DAM erfolgreicher ein – und sparen Frust und Kosten.

Wenn Sie sich unsicher sind, ob jetzt der richtige Zeitpunkt ist: Sprechen Sie mit unseren unabhängigen Experten. DAM United begleitet Sie herstellerneutral durch alle Phasen – von der Bedarfsanalyse bis zur Implementierung.